Von „always on“ zu „always alone“?
Noch nie war die Welt so vernetzt, und gleichzeitig fühlen sich immer mehr Menschen einsam. Die Digitalisierung verändert unser soziales Miteinander grundlegend: Wir chatten, liken und teilen. Viele Menschen erleben jedoch, dass digitale Kommunikation echte Nähe nicht grundlegend ersetzen kann.
Macht uns die Digitalisierung also einsam oder ermöglicht sie uns neue Formen der Gemeinschaft? Auch der persönliche Umgang mit digitalen Technologien prägt unser Einsamkeitsempfinden: KI und Chatbots schaffen neue Formen künstlicher Nähe. Doch kann ein Algorithmus Trost spenden und Empathie zeigen, oder verstärkt er am Ende nur die Illusion, verstanden zu werden?
Es diskutieren: Rebecca Akosua Addae (Mainzer Jugendkonferenz), Prof. Dr. Stefan Aufenanger (Medienpädagoge), Prof. Dr. Heike Ohlbrecht (Soziologin), Pia Schellhammer (Bündnis 90/Die Grünen, Ausschuss für Digitalisierung, digitale Infrastruktur und Medien), Emely Vogel (Mainzer Jugendkonferenz)
Moderation: Clara Stritzinger (Reporterin und Moderatorin von Jung Genug)
