Gebaute Einsamkeit
Stark befahrene Straßen, versiegelte Parkflächen, anonyme Einkaufszonen: Viele städtische Räume sind reine Funktionsflächen – sie sollen unseren Alltag erleichtern, bringen Menschen aber kaum zusammen. Gleichzeitig stehen Orte der Begegnung wie Quartiertreffs oder Jugendhäuser unter finanziellem Druck. Bauen wir uns unsere eigene Einsamkeit?
Wir diskutieren, wie Städte gestaltet sein müssen, damit Begegnung entsteht und Einsamkeit reduziert wird. Welche Rolle spielen dabei Wohnformen wie Mehrgenerationenhäuser oder Co-Housing? Und wie wichtig sind sogenannte „Dritte Orte“ für Austausch und Teilhabe?
Am Beispiel von Mainz und Umland fragen wir: Wie kann Stadtplanung soziale Nähe fördern?
Es diskutieren: Noëmi Barrawasser (Leitung Caritas Stadtteilzentren Mainz), Gerrit Gaidosch (ZukunftsRaum eG), Anna Harris (Quartiersmanagement Mainz), Ludwig Holle (Baudezernent Stadt Mainz), Katharina Rauh (Stadtplanerin, prosa Architektur + Stadtplanung)
Moderation: Christin Noack (Stadtplanerin, KoSP Berlin)
Die Podiumsdiskussion wird von Michael Geiß-Hein live visualisiert.
www.mistermaikel.de
