Einsamkeit ist kein Zufall
Was macht uns einsam? Einsamkeit betrifft Menschen in allen Lebensphasen. Sie entsteht durch das Zusammenspiel sozialer Faktoren wie Krankheit, geringe Bildung, ökonomische Unsicherheit, Migration, Diskriminierung oder Mobbing.
Historisch war Gemeinschaft überlebenswichtig, Alleinsein gefährlich. Industrialisierung, Urbanisierung, Technisierung und Individualisierung veränderten Bindungen grundlegend. Wo endet gewählte Individualisierung, wo beginnt Isolation? Ist moderne Einsamkeit neu oder Ausdruck tieferer Entwicklungen?
Dieses Podium beleuchtet interdisziplinär verschiedene Risikofaktoren und deren Entwicklung über die Zeit sowie persönliche Erfahrungen, um aufzuklären und Einsamkeit zu entstigmatisieren.
Es diskutieren: Marius Durst (Privatperson), Dr. Denis Newiak (Medienwissenschaftler, Brandenburgische Technische Universität), Jennifer Nüßlein (Kindheitspädagogin, Mehrgenerationenhaus Haßfurt), Dr. Melanie Oehl (Pädagogin, Katholische Hochschule Mainz)
Moderation: Dr. Silke Oehrlein-Karpi (Biologin, KTE Coaching)
In Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Rheinland-Pfalz.
