Sprachliche Diskriminierung im Alltag

Jugendpodium

Leider sind wir noch weit entfernt von einer Gesellschaft, in der Menschen „nicht nach ihrer Hautfarbe, sondern allein nach ihrem Charakter beurteilt“ werden (Martin Luther King) und in der jede*r „ohne Angst verschieden sein kann“ (T. W. Adorno). Besonders Sprache wird dabei zum Ausdruck dieser Differenzerfahrungen. Gerade auf Schulhöfen und in der Jugendkultur bestimmen Schimpfwörter wie „Jude“, „Schwuchtel“ oder „Behindert“ den Sprachgebrauch vieler Jugendlicher. Sie prägen mehrheitlich die Alltagserfahrungen vieler queerer Jugendlicher, Jugendlicher mit Migrationshintergrund und/oder körperlichen/geistigen Einschränkungen.

Der diesjährige Jugendworkshop macht genau das zu seinem Schwerpunkt. Unter Anleitung von Muriel Aichberger setzen sich Jugendliche aktiv mit ihrem Sprachgebrauch auseinander, reflektieren diesen und erarbeiten sich, wie eine diskriminierungsfreie Sprache aussehen kann. Oftmals ist es nämlich gar nicht so schwer, im alltäglichen Sprachgebrauch Rücksicht zu nehmen.

Leitung: Muriel Aichberger (Sozial-, Kunst-, und Medienwissenschaftler mit Schwerpunkt Equalitiy, Diversity und Inklusion)

Wann? [Sa] 15.30 Uhr | Auf der Mauer