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Ein bisschen mehr muss man schon sehen oder: Wie ich mich in einen Schmetterling verwandelte

In der Werbefotografie stehen oft weibliche Körper einer männlichen Betrachtung zur Verfügung. Nackte Männerkörper folgen hingegen zumeist einer Idee der männlichen Selbsterbauung. Das harte Regime sich immer wiederholender, eindeutiger Abbildungen geschlechtli- cher Körper. Sanfte Frauen, harte Männer, offene Mün- der, gespannte Muskeln, Verfügbarkeit, Verfügungsmacht. Aber was ändert sich, wenn zwei männliche Körper weibliche Posen einnehmen? Kann ein verschobener Blickwinkel Geschlecht unterlaufen? Welche Ideen von Mensch, Körper, Zusammenleben werden möglich? Zwei Körper und eine glitzernde Zaubersauna üben sich mit Schweiß und Haar an der Unterwanderung der eigenen Geschlechter-Bilder.

Altersempfehlung ab 14

Konzept und Performance: Dennis Dieter Kopp, Manuel Melzer | Dramaturgie: Isabel Schwenk | Bodysuits: Gesine Hansen

Eine Produktion von cobragianni.cobra und der Theater- werkstatt Pilkentafel

Wann? [So] 17.30 Uhr | Großes Zelt