Programm-News: sookee

[Sa] 13.30 Uhr | Auf der Mauer | Interview & Diskussion 

[Sa] 17.30 Uhr | Drususstein | Konzert

Interview und Diskussion mit Rapperin Sookee
Politische Haltung zeigen – abseits und mitten auf der Bühne
[Sa] 13.30 Uhr | Auf der Mauer | Interview & Diskussion 

Die Ausladung von Feine Sahne Fischfilet durch das Bauhaus Dessau oder das #wirsindmehr Konzert als Reaktion auf rechte Ausschreitungen in Chemnitz haben in den letzten Monaten für viel Diskussion gesorgt. Oftmals wurde die Frage in den Raum gestellt, welche Rolle Politik in der Kunst spielt und ob Musiker*innen für eine Sache überhaupt Partei ergreifen sollten – oder vielleicht sogar ergreifen müssen? Für Rapperin Sookee ist die Lage ganz klar. Seit über einem Jahrzehnt spricht sie über linke Politik, setzt sie sich für Queerfeminismus ein und kritisiert patriarchalische Strukturen – abseits und mitten auf der Bühne. Warum sie das tut, wie sie ihren politischen Aktivismus mit ihrer Musik verbindet und welche Rolle sie damit in der Musikbranche einnimmt, erzählt sie in einem moderierten Interview. Im Anschluss findet eine offene Diskussionsrunde statt, in der sie mit Euch ins Gespräch kommen möchte. Wir freuen uns drauf!

Moderation: Diane Ackermann (Einfach die Beste)
 

Konzert:
[Sa] 17.30 Uhr | Drususstein 

Es gibt wahrscheinlich einfachere Bereiche, um Sexismus und fehlende geschlechtliche und sexuelle Diversität zu diskutieren, als die deutsche Hip-Hop-Szene. Sookee tut es trotzdem – und das nicht erst seit gestern. Seit 2003 ist die Berlinerin als Rapperin unterwegs und spricht über linke Politik und Queerfeminismus statt sich in festgefahrenen Rollenbildern und kapitalistischen Statussymbolen zu suhlen. Patriarchalische Strukturen gibt es zwar überall, im Rap werden sie nur eben besonders deutlich. Dem stellt sich Sookee entgegen – und ist dabei lieber unbequem als oberflächlich. Eigentlich kaum zu glauben, dass sie bisher noch nie auf dem OPEN OHR Festival zu Gast war. Umso schöner, sie dieses Jahr dabei zu haben!

www.sookee.de 

Foto: Katja Ruge